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    <subtitle type="html">...some yada-yada of topical interest</subtitle>
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    <updated>2011-12-14T17:36:22Z</updated>
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        <link href="http://blog.yumdap.net/archives/70-Ubuntu-11.10-Oneiric-Ocelot-installieren-und-einrichten.html" rel="alternate" title="Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot installieren und einrichten" />
        <author>
            <name>dakira</name>
                    </author>
    
        <published>2011-12-08T02:16:31Z</published>
        <updated>2011-12-14T17:36:22Z</updated>
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        <title type="html">Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot installieren und einrichten</title>
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<p>Bisher hatte ich zu jeder der letzten Ubuntu-Versionen einen Artikel geschrieben, bzw. &auml;ltere aktualisiert. Bei Ubuntu 11.04 und Unity fiel mir ehrlich gesagt aber erst mal nicht ein, was ich &uuml;berhaupt dazu sagen soll. Ich habe bis heute durchgehend Unity genutzt (eher getestet) und bin nun an dem Punkt, dass ich zufrieden bin. Daher m&ouml;chte ich nun meine Erfahrungen mit euch teilen. Unver&auml;nderte Vorgehensweisen habe ich wieder aus den alten Artikeln &uuml;bernommen.</p>


<h2>Installationsvorbereitung</h2>
<p>In der Regel ist es problemlos m&ouml;glich, von einem Release zum n&auml;chsten ein Upgrade durchzuf&uuml;hren. Sobald ein neues Ubuntu-Release ver&ouml;ffentlicht wird, erscheint in der Aktualisierungsverwaltung ein Hinweis darauf (erscheint kein Hinweis, muss man in den Einstellungen den Wert f&uuml;r Freigabe-Aktualisierung &auml;ndern). Normalerweise empfehle ich immer Upgrades. Gerade wegen den einschneidenden Ver&auml;nderungen der letzten Ubuntu-Versionen muss ich aber leider sagen, dass eine Neuinstallation momentan wohl die bessere Wahl ist. Zumal man so auch deutlich schneller wieder ein laufendes System hat.</p>
<p>Hat man sein /home-Verzeichnis auf einer seperaten Partition ist eine Neuinstallation eigentlich kein Problem (man kann praktisch nach 10min weiterarbeiten).</p>

<h3>Backup</h3>
<p>In jedem Fall wie immer der Hinweis, dass ein Backup des /home-Verzeichnisses auf eine externe Festplatte vor sp&auml;teren Sorgen sch&uuml;tzt. Hat man viel von Hand konfiguriert, kann es auch nicht schaden /etc zu sichern. Folgenderma&szlig;en legt man das Backup <i>von Hand</i>an, ab 11.10 ist mit Deja-Dup eine gute grafische Backup-L&ouml;sung vorinstalliert.</p>
<pre class="code">
sudo rsync -av /etc $HOME /media/external_drive/backup/
</pre>
<p>Es empfiehlt sich ebenfalls, zu gucken, welche Programme man installiert hatte. Eine schnelle Methode ist es mit dpkg eine Liste aller installierter Pakete zu sichern, die man dann sp&auml;ter wieder einlesen kann:</p>
<pre class="code">
## zum speichern
dpkg --get-selections > /media/external_drive/backup/installierte_pakete
## zum sp&auml;teren installieren
sudo apt-get -y update
sudo dpkg --set-selections < /media/external_drive/backup/installierte_pakete
sudo apt-get dselect-upgrade
</pre><br/>

<h3>USB-Stick</h3>
<p>Damit die Installation z&uuml;gig von Statten geht sollte man von einem USB-Stick oder Cardreader, statt von CD installieren. Wenn man sich das .iso-Image von <a href="http://www.ubuntu.com/getubuntu/download" title="ubuntu.com">ubuntu.com</a> geladen hat, hat man drei Optionen. Wer bereits Ubuntu nutzt kann mit dem USB-Startmedien-Ersteller (unter System -> Sytemverwaltung) den USB-Stick direkt erstellen. Alternativ kann man auch von einer gebrannten Ubuntu-CD booten und aus dieser heraus einen USB-Stick erstellen. Seit Ubuntu 11.10 sind die ISO-Images direkt bootf&auml;hig. D.h. man kann sie auch mit <i>dd</i> direkt auf den USB-Stick schreiben (z.B. <i>dd if=ubuntu.iso of=/dev/sdb bs=1M</i>). Windows-Nutzer k&ouml;nnen das Tool <a href="http://unetbootin.sourceforge.net/" title="UNetbootin">UNetbootin</a> oder <a href="http://live.learnfree.eu">LiveUSB Install</a> nutzen.</p>
<p>Beim Start des Rechners reicht es meist eine der F-Tasten zu dr&uuml;cken, um ein Boot-Auswahlmen&uuml; zu erhalten. Bei vielen Rechnern ist das F8-F12. Es erscheint ein auberginer Ladebildschirm mit einem kleinen weissen Logo. Um das Auswahlmenu zu bekommen, dr&uuml;ckt man einfach Enter. Es empfiehlt sich das Live-System zu booten (Ubuntu ausprobieren), weil man dort mehr M&ouml;glichkeiten als bei der reinen Installation hat.</p>

<h2>Installation</h2>
<p>Wenn man Ubuntu bereits installiert hatte, sollte man jetzt die /home-Partition mounten und das Benutzerverzeichnis umbenennen, damit es bei der Installation keine Konflikte gibt. Wenn nicht, kann man direkt mit der Partitionierung der Festplatte loslegen. Die bietet zwar auch das Installations-Programm an, aber deutlich komfortabler geht es mit gparted (Super->gparted). Hier meine Empfehlung f&uuml;r die anzulegenden Partitionen (Art, Gr&ouml;&szlig;e, Dateisystem, Label):</p>
<ul>
<li>prim&auml;r, 200MB, ext4, BOOT</li>
<li>erweitert, Rest der Platte
<ul>
<li>logisch, 1.5xRAM, linux-swap, SWAP</li>
<li>logisch, 15360, ext4, ROOT (wem 15GB nicht reichen, der kann nat&uuml;rlich auch mehr nehmen, aber i.d.R. reichen ~10GB)</li>
<li>logisch, Rest, ext4, HOME</li>
</ul></li>
</ul>
<p>Nach der Partitionierung kann die Installation gestartet werden. Die ist so weit selbsterkl&auml;rend. Da wir nun schon partitioniert haben muss an der entspr. Stelle <i>manuell</i> gew&auml;hlt werden. Jetzt weist man einfach den angezeigten Partitionen die zu nutzenden Dateisysteme (ext4 und linux-swap) und Mountpoints zu (/boot, / und /home). Bei einer kompletten Neuinstallation m&uuml;ssen keine H&auml;kchen f&uuml;r das Formatieren gesetzt werden (das hat gparted gerade schon getan). Hat man die alte Partitionierung beibehalten formatiert man /boot und / und sollte darauf auchen, dass /home und etwaige NTFS-Partitionen nicht formatiert werden. Letztere kann man &uuml;brigens direkt unter /windows oder /media/name mounten lassen. Alles was unter /media gemountet wird, taucht direkt in der Unity-Leiste auf.</p>

<h2>Installationsnachbereitung</h2>
<p>Jetzt der interessante Teil. Ich sagte ja eingangs, dass ich mit Unity mittlerweile zufrieden bin. Ich nutze es auch relativ unver&auml;ndert. Allerdings tauchen (zumindest bei mir) einige Probleme auf, deren Behebung ich im folgenden Zeigen will.</p>

<h2>Fixes</h2>
<h3>Unity-Performance</h3>
<p>Wem Unity zu langsam wirkt, dem empfehle ich das gepatchte Unity <a href="http://www.glasen-hardt.de/?p=1439">aus Glasens Blog</a>. Dort wird ausserdem erkl&auml;rt, welche Einstellungen man machen sollte, um <i>Tearing</i> zu verhindern (horizontale Verschiebungen im Bild bei LCDs in schnellen Szenen bei Spielen oder Filmen). F&uuml;r letzteres muss CCSM installiert sein (s.u.):</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:glasen/unity-performance-fix
sudo apt-get update &&amp; sudo apt-get upgrade
</pre>
<p>Um nun Tearing zu verhindern stellt man im CompizConfig-Settings-Manager (CCSM) einige Werte ein.</p>
<ul>
	<li>OpenGL->Mit VBlanc synchronisieren->an (bei ATi-Karten aus!)</li>
	<li>Composite->Aukualisierungsrate erkennen->aus</li>
	<li>Composite->Aktualisierungsrate->180 (immer ein Vielfaches der vertikalen Bildwiederholfrequenz nehmen, bei den meisten LCDs ist das 60Hz)</li>
</ul>

<h3>UbuntuOne</h3>
<p>Ich freue mich ja sehr, dass Canonical eine Konkurrenz zu <a href="http://db.tt/sKCKhKl">Dropbox</a> (referral link) anbietet. Allerdings macht es bei mir nicht nur Nautilus langsam, sondern verursachte am Anfang sogar Abst&uuml;rze:</p>
<pre class="code">
sudo apt-get purge ubuntuone*
</pre>
<h3>Zwischenablage</h3>
<p>Der Bug <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/gnome-settings-daemon/+bug/873545">#873545</a> sorgt leider daf&uuml;r, dass ein Gnome Hintergrund-Dienst abst&uuml;rzt, wenn bestimmte Programme beendet werden und in diesen Programmen Copy&Paste genutzt wurde. Daher deaktivieren wir den integrierten Clipboard-Manager von Gnome. Man braucht ihn ohnehin nicht. Wer unbedingt eine Zwischenablagen-Verwaltung will sollte Diodon nehmen (s.u.).</p>
<pre class="code">
gsettings set org.gnome.settings-daemon.plugins.clipboard active false
</pre>

<h2>Software</h2>
<p>Nun noch ein paar Empfehlungen zur Installation:</p>
<ul>
<li><a href="apt://synaptic" title="synaptic">synaptic</a> - Seit 11.10 wird der normale Paketmanager nicht mehr mitgeliefert, also nachinstallieren. Wer einzelne .deb-Dateien nicht &uuml;ber das Software-Center installieren will, der braucht auch noch das Paket <a href="apt://gdebi" title="gdebi">gdebi</a>.</li>
<li><a href="apt://ubuntu-restricted-extras" title="ubuntu-restricted-extras">ubuntu-restricted-extras</a> - enth&auml;lt alle m&ouml;glichen Codecs, die man so brauchen kann und Microsoft-Schriftarten</li>
<li><a href="apt://gimp" title="gimp">gimp</a> - GIMP ist eine 1a Fotobearbeitung, welche auch nach <a href="http://arstechnica.com/media/news/2009/01/gimp-2-6-review.ars">Profi-Meinung</a> mit Photoshop mithalten kann (zumindest teilweise). Erg&auml;nzend empfiehlt sich die installation von <a href="apt://gimp-plugin-registry" title="gimp-plugin-registry">gimp-plugin-registry</a>, welches einen Haufen an zus&auml;tzlichen Filtern enth&auml;lt. Das Paket <a href="apt://gimp-gmic" title="gimp-gmic">gimp-gmic</a> erweitert GIMP, um die Manipulationstools, der franz&ouml;sischen Grafikspezialisten vom GREYC. Deren Filter entspr. dem aktuellen Forschungsstand in Sachen Bildverarbeitung/-manipulation und machen GIMP z.T. m&auml;chtiger als Photoshop.</li>
<li><a href="apt://inkscape" title="inkscape">inkscape</a> - vektorbasiertes Zeichenprogramm, welches einen sehr guten Vektorisierer enth&auml;lt (m.E. besser als alle kommerziellen L&ouml;sungen)</li>
<li><a href="apt://scribus-ng" title="scribus-ng">scribus</a> - Desktop publishing (DTP). Praktisch, um Booklets oder Flyer zu basteln.</li>
<li><a href="apt://joe" title="joe">joe</a> - 1a Kommandozeilen-Texteditor</li>
<li><a href="apt://nautilus-open-terminal" title="nautilus-open-terminal">nautilus-open-terminal</a> - überall per rechts-Klick ein Terminal an der entspr. Stelle &ouml;ffnen</li>
<li><a href="apt://compizconfig-settings-manager" title="simple-ccsm">compizconfig-settings-manager</a> - ein Einstellungstool für Compiz.</li>
<li><a href="apt://vlc" title="vlc">vlc</a> - guter Videoplayer, mittlerweile empfehle ich aber eher den default player (totem), da er mit vielen Formaten besser klar kommt (gerade HD)</li>
</ul>
<h2>Weitere Empfehlungen (PPAs)</h2>
<p>In einigen F&auml;llen m&ouml;chte man aktuellere Software, als die in den Ubuntu-Quellen bereitgestellte. Hierf&uuml;r k&ouml;nnen Hersteller eigene Paketquellen anbieten oder das von Canonical bereitgestellte PPA-System (Personal Package Archive) nutzen. Hier einige Empehlungen von mir.</p>
<h3>Browser</h3>
<p>Firefox ist zwar noch Standard, aber viele nutzen gern andere Browser. Mein Favorit ist Opera (<a href="http://blog.yumdap.net/archives/69-Darum-mag-ich-Opera.html">darum mag ich Opera</a>). Chromium ist aber auch nicht schlecht (besonders auf Netbooks). Beide kann man gut erweitern und anpassen und beide sind Firefox meines Erachtens überlegen.</p>
<p>Opera l&auml;d man sich am Besten direkt von der <a href="http://www.opera.com/download/">Download-Seite</a>. Dort wird einem immer die korrekte Version f&uuml;r die genutzte Distribution angeboten. Bei der Installation wird eine Paketquelle von Opera hinzugef&uuml;gt, so dass man automatisch mit Aktualisierungen versorgt wird. Chromium l&auml;sst sich direkt aus den Ubuntu-Quellen installieren. F&uuml;r die aktuelle Version muss man aber eine neue Paketquelle hinzuf&uuml;gen. Damit es schnell &uuml;ber copy&paste geht, zeige ich hier den Weg &uuml;ber das Terminal. Es geht aber genau so gut &uuml;ber die Systemverwaltung (Software-Paketquellen).</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:chromium-daily/dev &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install chromium-browser chromium-codecs-ffmpeg-extra
</pre>
<p>Damit sind dann auch alle Codecs (bspw. f&uuml;r das neue <a href="http://www.webmproject.org/">WebM</a>) installiert. Die Quelle bietet die Entwickler-Version, die auch mal instabil sein kann. Wer nur die offiziellen stabilen Versionen nutzen m&ouml;chte, muss in der ppa-Zeile <i>/dev</i> durch <i>/stable</i> ersetzen. Weiterhin gibt es <i>/ppa</i> (taegliche Updates, also immer das alleraktuellste) und <i>/beta</i> (von vielen empfohlen, weil weitestgehend stabil und relativ aktuell). Von Firefox erh&auml;lt man &uuml;brigens immer automatisch die aktuellste Version.</p>
<h3>Medien</h3>
<p>Damit die Wiedergabe von DVDs vern&uuml;ftig funktioniert muss man noch die libdvdcss2 installieren. Die ist nicht dabei, weil das in einigen L&auml;ndern verboten ist. Um sie in Ubuntu nachzur&uuml;sten, gibt man in der Kommandozeile einfach folgenden Befehl ein:</p>
<pre class="code">
sudo /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh
</pre>
<p>M&ouml;chte man &auml;hnlich wie mit den Daemon-Tools beliebige CD- und DVD-Images (nicht nur ISO) unter Ubuntu mounten empfiehlt sich CDEmu.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:cdemu/ppa &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install gcdemu
</pre>
<p>gcdemu kann man nun &uuml;ber den Dash starten und beliebige Images mounten.</p>
<h3>Wine</h3>
<p>Viele finden es n&uuml;tzlich Wine auf dem aktuellsten Stand zu haben, weil man damit immer die aktuellsten Funktionen hat (und mehr Windows-Programme nutzen kann). Manchmal funktionieren aber auch Programme nicht mehr, die vorher funktionierten (Regressionen). Daher werden mit Ubuntu die stabilen Versionen 1.0 und 1.2 geliefert. F&uuml;r die aktuellste Entwickler-Version 1.3 (meine Empfehlung) braucht man folgendes PPA.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-wine/ppa &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install wine1.3
</pre>
<h3>Scribes</h3>
<p><a href="http://scribes.sf.net">Scribes</a> ist ein hervorragender Editor, der dadurch besticht, dass er sehr unkompliziert ist und die Bedienelemente sich im Hintergrund halten. Er hat viele Funktionen, um einem das Programmieren zu erleichern und kommt interessanterweise sehr gut ohne Tabs aus. Scribes habe ich einen <a href="http://blog.yumdap.net/archives/66-Scribes-Texteditor.html">eigenen Artikel</a> gewidmet.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:mystilleef/scribes-daily &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install scribes
</pre>

<h3>Diodon (Zwischenablage managen)</h3>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:diodon-team/stable
sudo apt-get update &&amp; sudo apt-get install diodon
</pre>

<h3>Unity Scopes &amp; Lenses</h3>
<p>Durch Dr&uuml;cken der <i>Super-Taste</i> (aka Windows) &ouml;ffnet sich der s.g. Dash. Dort kann man nach Dateien, Programmen und anderen Dingen suchen. Es gibt mittlerweile einige weitere Ansichten, um bspw. Tomboy-Notizen zu durchsuchen oder direkt Torrents von ThePirateBay zu suchen. Letzteres installiert man so:</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:scopes-packagers/ppa
sudo apt-get update &&amp; sudo apt-get install unity-scope-piratebay
</pre>

<h3>SUN Java</h3>
<p>Ich pers&ouml;nlich brauche noch das <i>echte</i> Java. Da nach der &Uuml;bernahme durch Oracle leider die Lizenz ge&auml;ndert wurde, l&auml;sst sich das Paket sun-java6-jre leider nicht mehr direkt installieren.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:ferramroberto/java
sudo apt-get update &&amp; sudo apt-get install sun-java6-jre
</pre>

<h3>PPAs entfernen (ppa-purge)</h3>
<p>Einige externe Quellen ersetzen bereits vorhandene Pakete (wie der Unity-Fix). Von Hand kommt man da nicht besonders leicht auf den alten Stand zur&uuml;ck. Entfernt man einfach die Quelle, bleiben die Pakete auf dem Rechner. Diese m&uuml;sste man nun einzeln wieder auf den offiziellen Ubuntu-Stand bringen. Erleichterung schafft hier <b>ppa-purge</b>. Den Unity-Fix entfernt man dann bspw. so:</p>
<pre class="code">
sudo ppa-purge ppa:glasen/unity-performance-fix
</pre>
<h2>Und weiter?</h2>
<p>Ich w&uuml;rde erst mal ein wenig Unity erkunden. Gerade die <a href="http://askubuntu.com/questions/28086/what-are-unitys-keyboard-and-mouse-shortcuts">Tastenkombinationen</a> erleichtern einem wirklich die Arbeit. Ausserdem lohnt es sich, direkt die Backup-Funktion einzurichten.</p>
<p>F&uuml;r alle Fragen und Probleme kann man sich immer an die deutsche Ubuntu-Community wenden. Das <a href="http://wiki.unbuntuusers.de" title="Wiki">Wiki</a> von <a href="http://ubuntuusers.de" title="ubuntuusers.de">ubuntuusers.de</a> ist au&szlig;ergew&ouml;hnlich gut und im <a href="http://forum.ubuntuusers.de" title="Forum">Forum</a> bekommt man kompetente freundliche Hilfe zu allen konkreteren Fragen. Wenn es besonders schnell gehen soll ist auch der deutsche IRC-Channel <a href="irc://chat.freenode.net/ubuntu-de" title="Ubuntu-Channel">#ubuntu-de</a> auf Freenode hilfreich.</p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>linux</dc:subject>
<dc:subject>ubuntu</dc:subject>

    </entry>
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        <link href="http://blog.yumdap.net/archives/53-Cool-Buttons-for-Opera.html" rel="alternate" title="Cool Buttons for Opera" />
        <author>
            <name>dakira</name>
                    </author>
    
        <published>2007-03-13T06:00:00Z</published>
        <updated>2011-11-11T00:26:53Z</updated>
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        <title type="html">Cool Buttons for Opera</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p><i><b>UPDATE 2010-07.03:</b>Added latest theme for Opera 10.60 in Unix and Windows versions. (if you provide me with the default Mac skin, I can modify that, too).</i></p>
<p>Alright everyone. I admit I have abandoned this site for quite a while but this stops now ;-). For my first post in a while, let me share with you what I did to make my favourite <a href="http://opera.com">browser</a> even better and more useful.</p>
<p>I've created a set of buttons which you can add to your <a href="http://opera.com">Opera</a> browser. I made these out of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bookmarklets">bookmarklets</a>, so if you don't use Opera (which would be a shame) you can still use the regular bookmarklets with your browser. These are the buttons:</p>
<div style="text-align: center; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px"><img width='537' height='116' style="border: 0px;" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/new_buttons.png" alt="" /></div>
<p>And this is what they do (just click on the titles to add the buttons to Opera or drag and drop the bookmarklet-links on your Firefox bookmarks bar):<br/><br/></p>

<dl>
  <dt><a href="opera:/button/Go%20to%20page,%20%22javascript:(function(){f='http://delicious.com/save?url='+encodeURIComponent(window.location.href)+'&title='+encodeURIComponent(document.title)+'&v=5&';a=function(){if(!window.open(f+'noui=1&jump=doclose','deliciousuiv5','location=yes,links=no,scrollbars=no,toolbar=no,width=550,height=550'))location.href=f+'jump=yes'};if(/Firefox/.test(navigator.userAgent)){setTimeout(a,0)}else{a()}})()%22,,%22Post%20to%20del.ico.us%22,Compose%20mail"><img width='16' height='16' style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/delicious.png" alt="" />Post to del.icio.us</a></dt>
  <dd>Post the current page to your del.icio.us bookmarks. <a href="http://del.icio.us">del.icio.us</a> is a very cool service that lets you save sites you come across to their online service and easily access them or share them with friends. Once you tried it you will <b>never</b> want to miss it again! (<a href="javascript:(function(){f='http://delicious.com/save?url='+encodeURIComponent(window.location.href)+'&title='+encodeURIComponent(document.title)+'&v=5&';a=function(){if(!window.open(f+'noui=1&jump=doclose','deliciousuiv5','location=yes,links=no,scrollbars=no,toolbar=no,width=550,height=550'))location.href=f+'jump=yes'};if(/Firefox/.test(navigator.userAgent)){setTimeout(a,0)}else{a()}})()">bookmarklet</a>)</dd><br/>

  <dt><a href="opera:/button/Go%20to%20page,%20%22javascript:(function(){f='http://www.delicious.com/save?url='+encodeURIComponent(window.location.href)+'&title='+encodeURIComponent(document.title)+'&notes='+encodeURIComponent(''+(window.getSelection?window.getSelection():document.getSelection?document.getSelection():document.selection.createRange().text))+'&v=6&';a=function(){if(!window.open(f+'noui=1&jump=doclose','deliciousuiv6','location=1,links=0,scrollbars=0,toolbar=0,width=550,height=585'))location.href=f+'jump=yes'};if(/Firefox/.test(navigator.userAgent)){setTimeout(a,0)}else{a()}})()%22,,%22Post%20to%20del.ico.us%22,Compose%20mail"><img width='16' height='16' style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/delicious.png" alt="" />Post to del.icio.us</a></dt>
  <dd>New delicious button.</dd><br/>

  <dt><a href="opera:/button/Go%20to%20page,%20%22javascript:(function(){w=open(('http://www.bugmenot.com/view/'+escape(location)),'w','location=no,status=yes,menubar=no,scrollbars=yes,resizable=yes,width=500,height=400,modal=yes,dependent=yes');setTimeout('w.focus()',1000)})()%22,%20,%20%22BugMeNot%22,%20%22Mail%20Spam%22"><img width='16' height='16' style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/bugmenot.png" alt="" />BugMeNot</a></dt>
  <dd>If a site requires you to log in to continue (i.e. nytimes.com) simply click this button to get a username and password immediately. Very cool because you can avoid annoying registrations. (<a href="javascript:(function(){w=open(('http://www.bugmenot.com/view/'+escape(location)),'w','location=no,status=yes,menubar=no,scrollbars=yes,resizable=yes,width=500,height=400,modal=yes,dependent=yes');setTimeout('w.focus()',1000)})();">bookmarklet</a>)</dd><br/>

  <dt><a href="opera:/button/Go%20to%20page,%20%22javascript:void(str=prompt('String%20to%20search%20for%20at%20'+document.domain,''));if(str){void(location=('http://www.google.com/search?as_q=%27+str+%27&as_sitesearch=%27+document.domain));}%22,%20,%20%22Search%20this%20domain%22,%20%22Find%22"><img width='16' height='16' style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/google.png" alt="" />Search&#160;this&#160;domain</a></dt>
  <dd>If you ever had the problem that the search on the site (i.e. newspaper) you are currently viewing sucks, use this button to do a google-search on the current site only. (<a href="javascript:void(str=prompt('String to search for at '+document.domain,''));if(str){void(location=('http://www.google.com/search?as_q='+str+'&as_sitesearch='+document.domain));}">bookmarklet</a>)</dd></br>

  <dt><a href="opera:/button/Go%20to%20page,%20%22javascript:(function(){f='http://is.gd/create.php?longurl='+encodeURIComponent(window.location.href);a=function(){if(!window.open(f,'isdgwin','location=yes,links=no,scrollbars=no,toolbar=no,width=650,height=550'))location.href=f};if(/Firefox/.test(navigator.userAgent)){setTimeout(a,0)}else{a()}})()%22,,%22Shorten%20with%20is.gd%22,Enable%20display%20images"><img width='16' height='16' style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/isgd.png" alt="" />is.gd</a>
  </dt>
  <dd>A great URL shortener
  </dd>

  <dt><a href="opera:/button/Go%20to%20page,%20%22javascript:void((function(){document.all=false;var%20element=document.createElement('script');element.setAttribute('src','http://johnvey.com/features/deliciousdirector/dboot.js');document.body.appendChild(element)})())%22,%20,%20%22del.icio.us%20direc.tor%22,%20%22Panel%20Notes%22">direc.tor</a></dt>
  <dd>A unique way of organizing your delicious bookmarks ajax style (<a href="javascript:void((function() {var%20element=document.createElement('script'); element.setAttribute('src', 'http://johnvey.com/features/deliciousdirector/dboot.js'); document.body.appendChild(element)})())">bookmarklet</a>)</dd>
</dl>
<p>The last one (<a href="http://johnvey.com/features/deliciousdirector/">direc.tor</a>) is especially cool. It allows you to <i>search-as-you-type</i> in all your del.icio.us bookmarks and has a nice tag-browser. Take a look at the following screenshot to see how it works.</p>
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 150px; text-align: center"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox[lightbox_group_entry_53]' href='http://blog.yumdap.net/uploads/techie/direc.tor.png'><img width='150' height='83'  src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/direc.tor.s9yThumb.png" alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">click to enlarge</div></div>
<p>One last thing: You don't get those nice icons for the new buttons automatically. They have to be added to the skin you are using. Here is a list of modified skins I made (last updated 10-07-03):</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/standard_skin_extrabuttons_1060.zip" title="standard_skin_extrabuttons_1060.zip" target="_blank">Opera 10.60 final standard</a></li>
<li><a href="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/unix_skin_extrabuttons_1060.zip" title="unix_skin_extrabuttons_1060.zip" target="_blank">Opera 10.60 final Unix</a></li>
</ul>
<p>To make use of the new icons you will also need a different set of buttons. Use these:<br/>

<a href="opera:/button/Go%20to%20page,%20%22javascript:(function(){f='http://delicious.com/save?url='+encodeURIComponent(window.location.href)+'&title='+encodeURIComponent(document.title)+'&v=5&';a=function(){if(!window.open(f+'noui=1&jump=doclose','deliciousuiv5','location=yes,links=no,scrollbars=no,toolbar=no,width=550,height=550'))location.href=f+'jump=yes'};if(/Firefox/.test(navigator.userAgent)){setTimeout(a,0)}else{a()}})()%22,,%22Post%20to%20del.ico.us%22,Delicious"><img width='16' height='16' style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/delicious.png" alt="" /></a>

<a href="opera:/button/Go%20to%20page,%20%22javascript:(function(){w=open(('http://www.bugmenot.com/view/'+escape(location)),'w','location=no,status=yes,menubar=no,scrollbars=yes,resizable=yes,width=500,height=400,modal=yes,dependent=yes');setTimeout('w.focus()',1000)})()%22,%20,%20%22BugMeNot%22,%20%22Bugmenot%22"><img width='16' height='16' style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/bugmenot.png" alt="" /></a>

<a href="opera:/button/Go%20to%20page,%20%22javascript:void(str=prompt('String%20to%20search%20for%20at%20'+document.domain,''));if(str){void(location=('http://www.google.com/search?as_q=%27+str+%27&as_sitesearch=%27+document.domain));}%22,%20,%20%22Search%20this%20domain%22,%20%22Google%22"><img width='16' height='16' style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/google.png" alt="" /></a>

<a href="opera:/button/Go%20to%20page,%20%22javascript:(function(){f='http://is.gd/create.php?longurl='+encodeURIComponent(window.location.href);a=function(){if(!window.open(f,'isdgwin','location=yes,links=no,scrollbars=no,toolbar=no,width=650,height=550'))location.href=f};if(/Firefox/.test(navigator.userAgent)){setTimeout(a,0)}else{a()}})()%22,,%22Shorten%20with%20is.gd%22,Isgd"><img width='16' height='16' style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/isgd.png" alt="" /></a>
</p>
<p><br/>I know this article is similar to one I have written before. But since there are some additions and changes I figured I might just reciycle it ;-)<br/><br/>Cheers,<br/>Matthias</p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>opera</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.yumdap.net/archives/69-Darum-mag-ich-Opera.html" rel="alternate" title="Darum mag ich Opera" />
        <author>
            <name>dakira</name>
                    </author>
    
        <published>2011-08-29T16:26:12Z</published>
        <updated>2011-09-04T05:34:41Z</updated>
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        <title type="html">Darum mag ich Opera</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Am Freitag hat Chris von <a href="http://linuxundich.de">Linux und ich</a> ein Blog-St&ouml;ckchen zum Thema <i>Darum mag ich Foobar</i> gestartet. Es geht darum besondere Aspekte eines Programmes hervorzuheben, welches man auf seinem Desktop nicht mehr missen m&ouml;chte. Blog-Paraden finde ich eher nervig, aber das Konzept von Chris gef&auml;llt mir, weil man auch von bekannten Programmen neue Aspekte kennenlernt. Aus Chris' <a href="http://linuxundich.de/de/allgemein/blog-stockchen-darum-mag-ich-foobar/">Darum mag ich Totem</a> habe ich bspw. gelernt, dass man in Totem automatisch Untertitel aus dem Netz laden kann.</p>
<p>Hier also mein ungefragter Beitrag zum meines Erachtens am meisten untersch&auml;tzten St&uuml;ck Software: Dem Opera Browser. Und der Aspekt, den ich hervorheben m&ouml;chte ist...</p>
<h2>Opera als Recherchetool</h2>
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link"   rel='lightbox[lightbox_group_entry_69]' href='http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/opera-sessions.png'><!-- s9ymdb:138 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="87"  src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/opera/opera-sessions.s9yThumb.png"  alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Opera Sitzungen</div></div>
<p>Der Schl&uuml;ssel zu Operas N&uuml;tzlichkeit als Recherchetool ist die Sitzungsverwaltung, welche man unter <i>Fenster und Tabs -> Sitzungen</i> erreicht. Man kann alle ge&ouml;ffneten Tabs als Sitzung abspeichern. Es werden allerdings nicht nur die Adressen der ge&ouml;ffneten Tabs gespeichert. Es wird die gesamte History jedes einzelnen Tabs gespeichert. Also auch die Seiten, die innerhalb des Tabs zuvor besucht wurden. Ausserdem merkt sich Opera, an welche Stelle die einzelen Seiten gescrollt waren. Das gilt sowohl f&uuml;r die aktuellen Seiten in einem Tab, wie auch f&uuml;r die in der History.</p>
<p>&Ouml;ffnet man sp&auml;ter eine Sitzung kann man so leicht nachvollziehen, wo man in seinen Recherchen stehengeblieben ist. Dadurch &auml;hnelt die Sitzungsverwaltung von Opera eher einem Haufen aufgeschlagener B&uuml;cher mit Haftnotizen, als einer Sammlung von Bookmarks.</p>
<p>Ich m&ouml;chte noch ein paar weitere Punkte nennen, die Opera als Recherechetool n&uuml;tzlich machen. Zum einen gibt es eine M&ouml;glichkeit Tabs (thematisch) zu gruppieren. Diese Funktion wird <a href="http://help.opera.com/Linux/11.50/de/tabs.html">Tab Stacking</a> genannt (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=5hqSGGk1YTI&hd=1">Video</a>). Gerade bei einer Recherche navigiert man auch viel in der History hin und her. Opera unterst&uuml;tzt das nicht nur, in dem es sich merkt, wo man vergangene Seiten verlassen hat. Angenehm ist auch die Geschwindigkeit, mit der man navigieren kann. Zum einen gibt es keine Ladezeit. Seiten aus der History werden ohne Verz&ouml;gerung angezeigt. Zum anderen beschleunigen Operas integrierte Mausgesten die Navigation immens. Will man bspw. 5 Seiten zur&uuml;ckbl&auml;ttern h&auml;lt man die rechte Maustaste gedr&uuml;ckt und tippt 5x auf die linke Taste. Vorw&auml;rts bl&auml;ttern funktioniert genau umgekehrt.</p>
<p>Abschlie&szlig;ende Tips: Auf einigen Seiten hat man doch Ladezeiten beim Bl&auml;ttern (wenn sie extensiv Javascript nutzen). Diese Ladezeiten eliminiert man, wenn man <a href="opera:config#UserPrefs|HistoryNavigationMode">opera:config#UserPrefs|HistoryNavigationMode</a> auf dem Wert 3 setzt. Will man Seitenladezeiten noch weiter optimieren, empfehle ich den integrierten Flashblocker zu aktivieren (funktioniert wie das Flashblock-Addon von Firefox) mit <i>STRG+F12 -> Erweitert -> Plug-ins nur auf Aufforderung aktivieren</i>.</p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>linux</dc:subject>
<dc:subject>opera</dc:subject>

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        <link href="http://blog.yumdap.net/archives/68-Warum-Macs-nicht-auf-Linux-drucken-koennen.html" rel="alternate" title="Warum Macs nicht auf Linux drucken können" />
        <author>
            <name>dakira</name>
                    </author>
    
        <published>2011-07-11T12:39:26Z</published>
        <updated>2011-08-11T19:59:14Z</updated>
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        <title type="html">Warum Macs nicht auf Linux drucken können</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Gibt man in Ubuntu einen Drucker frei, taucht er auf Macs im gleichen Netz leider nicht auf. Das verwundert, weil Protokolle und Drucksystem identisch sind. Auf beiden Systemen wird als Drucksystem auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CUPS">CUPS</a> gesetzt. Ausserdem wird auf beiden Systemen die zeroconf-Netzwerklösung <i>mDNS/DNS-SD</i> genutzt (auf dem Mac bekannt als Bonjour, unter Linux Avahi).</p>
<p>Die Schuld liegt hier ausnahmsweise mal nicht bei Linux, sondern in der CUPS-Konfiguration von OSX, die sich irgendwann in einer der letzten Versionen vom default entfernt hat. Macs sind nun so konfiguriert, dass ausschliesslich andere Mac-Drucker angezeigt werden. Soweit ich das sehe liegt das daran, dass nur über AFP freigegebene und Bonjour propagierte Drucker angezeigt werden. Man könnte nun nat&uuml;rlich AFP (netatalk) unter Ubuntu konfigurieren. Oder man stellt einfach auf den Macs den default wieder her, dass auch per CUPS freigegebene Drucker angezeigt werden.</p>
<p>Dazu &ouml;ffnet man im Browser die Adresse <i>http://localhost:631</i>, um an die grafische CUPS-Konfiguration zu kommen. Dort w&auml;hlt man im Menu <i>Administration</i> und in der rechten Spalte (Server) <i>Erweitert</i>. Dort setzt man dann die Option, dass auch CUPS-Drucker angezeigt werden (s. Screenshot).</p>

<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 141px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link"   rel='lightbox[lightbox_group_entry_68]' href='http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/mac_cups.png'><!-- s9ymdb:137 --><img class="serendipity_image_center" width="141" height="150"  src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/mac_cups.s9yThumb.png"  alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">CUPS config</div></div>

<p>Wenn man die Einstellungen nun übernimmt, muss man Benutzername und Passwort eines Admin-Benutzers auf dem Mac angeben. Falls man den &quot;echten&quot; username nicht weiss, hilft ein kurzer Blick in ein offenes Terminal.</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>linux</dc:subject>
<dc:subject>ubuntu</dc:subject>

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        <link href="http://blog.yumdap.net/archives/66-Scribes-Texteditor.html" rel="alternate" title="Scribes Texteditor" />
        <author>
            <name>dakira</name>
                    </author>
    
        <published>2011-02-23T14:11:00Z</published>
        <updated>2011-07-11T13:09:41Z</updated>
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        <title type="html">Scribes Texteditor</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://blog.yumdap.net/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link thickbox"   rel='lightbox[lightbox_group_entry_66]' href='http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/scribes.png'><!-- s9ymdb:134 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="123"  src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/scribes.s9yThumb.png"  alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Scribes mit Sparkup</div></div>
<p>Ich habe einen neuen Lieblings-editor namens <a href="http://scribes.sf.net">Scribes</a>. Der Editor hat eine sehr simple Oberfl&auml;che und ist insgesamt so aufgebaut, dass er einem bei der Arbeit nicht im Wege steht (s. Screenshot.). &Auml;hnlich, wie die Veteranen unter den Texteditoren (vi, emacs) setzt auch Scribes auf Spatial Navigation. Also darauf ausschliesslich per Tastatur bedient zu werden. Bei der Konzipierung der Oberfl&auml;che hat der Autor auf die sokratische Methode gesetzt (Erkenntnis durch Stellen von Fragen). Wozu braucht ein Texteditor ein Menu? Was bringt mir eine Statusleiste? Warum muss ich mich selbst um's Speichern k&uuml;mmern? Bringen Tabs wirklich Usability-Vorteile? Die Antworten auf diese Fragen findet man in Scribes. Mich hat das <a href="http://mystilleef.blogspot.com/2006/10/no-tabs-why.html">Konzept</a> &uuml;berzeugt.</p>
<h2>Installation</h2>
<p>Auf der <a href="http://scribes.sourceforge.net/download.html">Downloadseite</a> werden Pakete f&uuml;r diverse Systeme angeboten. Ubuntu-Nutzer k&ouml;nnen auch das <a hef="https://launchpad.net/~mystilleef/+archive/scribes-daily">Launchpad-PPA</a> des Entwicklers nutzen. Im Launchpad k&ouml;nnen auch <a href="https://bugs.launchpad.net/scribes">Bugs</a> gemeldet werden. Ich habe zwei (vernachl&auml;ssigbare) gefunden, die sofort behoben wurden.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:mystilleef/scribes-daily &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install scribes
</pre>

<h2>Benutzung</h2>
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link thickbox"   rel='lightbox[lightbox_group_entry_66]' href='http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/scribes2.png' rel="gb_image[]"><!-- s9ymdb:135 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="120"  src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/scribes2.s9yThumb.png"  alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">help screen</div></div>
<p>Die wichtigste Tastenkombination ist <b>strg+h</b>. Sie zeigt die im aktuellen Kontext verf&uuml;gbaren Tastenk&uuml;rzel an. Eine ausdruckbare Version in Form eines Cheat-Sheets gibt es in <a href="http://blog.elektronik-projekt.de/2011/02/keyboard-shortcuts-fur-scribes-zum-ausdrucken/">burlis blog</a>.</p>
<p>In der oberen rechten Ecke gibt es einen Bereich, der das Menu aktiviert, sobald man mit der Maus dar&uuml;ber f&auml;hrt (hot corner). Das ist am Anfang ganz hilfreich, aber schon nach kurzer Zeit wird man ausschliesslich die Tastenkombinationen nutzen.</p>
<p>Zum &Ouml;ffnen von Dateien sind die beiden Kombinationen <b>strg+alt+r</b> (open recent) und <b>strg+alt+o</b> (quick open) sehr hilfreich. Da 99% der Dateien, die man &ouml;ffnet, meist vorher schon bearbeitet wurden, kommt man meist mit <i>open recent</i> zum Ziel. Durch einfaches Lostippen kann man in der Liste der Dateien suchen. <i>Quick-open</i> funktioniert &auml;hnlich. Wenn man lostippt, dann wird rekursiv - ausgehend vom Verzeichnis der aktuell ge&ouml;ffneten Datei - in allen Ordnern nach dem eingegebenen Text gesucht.</p>
<h3>Keine Tabs</h3>
<p>Dass es keine Tabs gibt, mag f&uuml;r viele sehr befremdlich sein. Wenn man sich aber vorstellt, man hat gerade 10-20 Dateien eines Projektes ge&ouml;ffnet, dann hat man zwar alles sch&ouml;n in einem Fenster zusammengefasst, aber wirklich &uuml;bersichtlich ist das nicht. Bei Scribes erh&auml;lt man mit <b>F9</b> eine Liste aller ge&ouml;ffneten Dokumente, welche selbstverst&auml;ndlich durch einfach Lostippen durchsuchbar ist. Mit <b>strg+bild_hoch/bild_runter</b> kann man (wie in fast allen Programmen mit tabs) zwischen den Dokumenten wechseln. Wichtiger f&uuml;r mich ist aber, dass ich meine Textdateien (bspw. nach Kontext) auf mehreren Desktops verteilen kann und trotzdem mit F9 einen &Uuml;berblick &uuml;ber alle Dokumente habe.</p>

<h3>Sparkup und Zencoding</h3>
<p><a href="http://code.google.com/p/zen-coding/">Zen Coding</a> ist ein Plugin, welches f&uuml;r viele Editoren verf&uuml;gbar ist. Man kann damit schneller HTML und CSS schreiben, bzw. generieren lassen. Sparkup ist eine Erweiterung von Zen Coding und ist insgesamt etwas m&auml;chtiger. Ich empfehle daher Sparkup statt Zen Coding zu nutzen. Beide sind bereits in Scribes integriert. Um Sparkup zu aktivieren dr&uuml;ckt man <b>strg+e</b>. Gibt man nun bspw. <i>a</i> ein und dr&uuml;ckt ENTER, dann wird daraus autom. <div class="geshi" style="text-align: left">&lt;a href=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;</div></p>
<p>Das erleichert einem sehr schnell viel Tipparbeit. Der Cursor springt dabei automatisch an die Stellen, an denen Text einzuf&uuml;gen ist. Mit TAB springt man an die n&auml;chste Stelle. Ein anderes Beispiel ist:  <i>ul.liste &gt; li.listenelement_$*3</i> woraus dies wird:</p>
<div class="geshi" style="text-align: left"><br />&lt;ul class=&quot;liste&quot;&gt;<br />&#160; &#160; &lt;li class=&quot;listenelement_1&quot;&gt;&lt;/li&gt;<br />&#160; &#160; &lt;li class=&quot;listenelement_2&quot;&gt;&lt;/li&gt;<br />&#160; &#160; &lt;li class=&quot;listenelement_3&quot;&gt;&lt;/li&gt;<br />&lt;/ul&gt;<br /></div>
<p>Ein Sonderfall ist das K&uuml;rzel <i>html</i>. Dieses erstellt automatisch ein Grundger&uuml;st f&uuml;r eine HTML-Seite. <i>html:xs</i> erzeugt das Ger&uuml;st f&uuml;r XHTML 1.0 Strict, <i>html:xt</i> f&uuml;r XHTML 1.0 Transitional und <i>html:5</i> f&uuml;r HTML5. Der erste Screenshot zeigt ein etwas komplexeres Beispiel. Im Video sieht man noch ein wenig mehr.</p>
<h2>Demo</h2>
<p style="display:block; clear: both;">Hier ein kleines Video. Etwas langatmig, sorry. Aber es zeigt glaube ich ganz gut, was Scribes so kann.</p>
<iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/7tabXQbz_JA?hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>linux</dc:subject>

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        <link href="http://blog.yumdap.net/archives/65-Ubuntu-10.10-Maverick-Meerkat-Installieren-und-Einrichten.html" rel="alternate" title="Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat: Installieren und Einrichten" />
        <author>
            <name>dakira</name>
                    </author>
    
        <published>2010-10-11T18:00:00Z</published>
        <updated>2011-02-23T17:34:23Z</updated>
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        <title type="html">Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat: Installieren und Einrichten</title>
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                <div style="text-align:center;"><img class="serendipity_image_center" width="450" src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/perfect2010.png"  alt=""/></div>
<p>Ubuntu 10.10 ist raus. Daher - als Schnellreferenz f&uuml;r mich selbst und andere - hier wie &uuml;blich mein kleiner Post-Install guide.</p>
<p>Eines vorweg: Wer mit 10.04 auskommt und nicht dringend ein neues Feature aus 10.10 ben&ouml;tigt, sollte beim alten bleiben. Gr&uuml;nde <b>f&uuml;r</b> ein Upgrade sind m.E. die neue Schriftart (kann man in Lucid aber auch installieren), das verbesserte Theme, das neue Gnome (bes. wg. des besseren Nautilus) und der neue Kernel. Viele User berichten au&szlig;erdem, dass sie Hardwareprobleme von lucid seit dem Upgrade nicht mehr haben.</p>

<h2>Installationsvorbereitung</h2>
<p>In der Regel ist es problemlos m&ouml;glich, von einem Release zum n&auml;chsten ein Upgrade durchzuf&uuml;hren. Sobald ein neues Ubuntu-Release ver&ouml;ffentlicht wird, erscheint in der Aktualisierungsverwaltung ein Hinweis darauf (erscheint kein Hinweis, muss man in den Einstellungen den Wert f&uuml;r Freigabe-Aktualisierung &auml;ndern). Wer also bereits Ubuntu installiert hat, dem empfehle ich auf jeden Fall das Upgrade, statt der Neuinstallation. Einige Ausnahmen gibt es allerdings:</p>
<ul>
<li>Mit 9.10 wurde ein neues Dateisystem (ext4) und ein neuer Bootloader (grub2) eingef&uuml;hrt. Beides erh&auml;lt man nur bei einer Neuinstallation</li>W
<li>Hat man grundlegende Pakete in seinem System, durch Pakete aus <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/fremdquellen">Fremdquellen</a> ersetzt, wird ein Upgrade vermutlich fehlschlagen und nicht ohne weiterf&uuml;hrende Kenntnisse abschliessbar sein. Dies war in der Vergangenheit bspw. bei Quellen f&uuml;r Compiz/Beryl der Fall.</li>
<li>Ein Upgrade dauert etw. l&auml;nger als die Installation von einem USB-Stick.</li>
</ul>
<p>Hat man sein /home-Verzeichnis auf einer seperaten Partition ist eine Neuinstallation eigentlich kein Problem (man kann praktisch nach 10min weiterarbeiten).</p>
<h3>Backup</h3>
<p>In jedem Fall wie immer der Hinweis, dass ein Backup des /home-Verzeichnisses auf eine externe Festplatte vor sp&auml;teren Sorgen sch&uuml;tzt. Hat man viel von Hand konfiguriert, kann es auch nicht schaden /etc zu sichern. Es empfiehlt sich ebenfalls, zu gucken, welche Programme man installiert hatte. Eine schnelle Methode ist es mit dpkg eine Liste aller installierter Pakete zu sichern, die man dann sp&auml;ter wieder einlesen kann:</p>
<pre class="code">
## zum speichern
dpkg --get-selections > installierte_pakete
## zum sp&auml;teren installieren
sudo apt-get -y update
sudo dpkg --set-selections < installierte_pakete
sudo apt-get dselect-upgrade
</pre><br/>
<h3>USB-Stick</h3>
<p>Damit die Installation z&uuml;gig von Statten geht sollte man von einem USB-Stick oder Cardreader, statt von CD installieren. Wenn man sich das .iso-Image von <a href="http://www.ubuntu.com/getubuntu/download" title="ubuntu.com">ubuntu.com</a> geladen hat, hat man zwei Optionen. Wer bereits Ubuntu nutzt kann mit dem USB-Startmedien-Ersteller (unter System -> Sytemverwaltung) den USB-Stick direkt erstellen. Alternativ kann man auch von einer gebrannten Ubuntu-CD booten und aus dieser heraus einen USB-Stick erstellen. Windows-Nutzer k&ouml;nnen das Tool <a href="http://unetbootin.sourceforge.net/" title="UNetbootin">UNetbootin</a> nutzen. Beim Start des Rechners reicht es meist eine der F-Tasten zu dr&uuml;cken, um ein Boot-Auswahlmen&uuml; zu erhalten. Bei vielen Rechnern ist das F8-F12. Es erscheint ein auberginer Ladebildschirm mit einem kleinen weissen Logo. Um das Auswahlmenu zu bekommen, dr&uuml;ckt man einfach Enter. Es empfiehlt sich das Live-System zu booten (Ubuntu ausprobieren), weil man dort mehr M&ouml;glichkeiten als bei der reinen Installation hat.</p>

<h2>Installation</h2>
<p>Wenn man Ubuntu bereits installiert hatte, sollte man jetzt die /home-Partition mounten und das Benutzerverzeichnis umbenennen, damit es bei der Installation keine Konflikte gibt. Wenn nicht kann man direkt mit der Partitionierung der Festplatte loslegen. Die bietet zwar auch das Installations-Programm an, aber deutlich komfortabler geht es mit gparted (System -> Systemverwaltung). Hier meine Empfehlung f&uuml;r die anzulegenden Partitionen (Art, Gr&ouml;&szlig;e, Dateisystem, Label):</p>
<ul>
<li>prim&auml;r, 200MB, ext4, BOOT</li>
<li>erweitert, Rest der Platte
<ul>
<li>logisch, 1.5xRAM, linux-swap, SWAP</li>
<li>logisch, 15360, ext4, ROOT (wem 15GB nicht reichen, der kann nat&uuml;rlich auch mehr nehmen, aber i.d.R. reichen ~10GB)</li>
<li>logisch, Rest, ext4, HOME</li>
</ul></li>
</ul>
<p>Nach der Partitionierung kann die Installation gestartet werden. Die ist so weit selbsterkl&auml;rend. Da wir nun schon partitioniert haben muss an der entspr. Stelle <i>manuell</i> gew&auml;hlt werden. Jetzt weist man einfach den angezeigten Partitionen die zu nutzenden Dateisysteme (ext4 und linux-swap) und Mountpoints zu (/boot, / und /home). Bei einer kompletten Neuinstallation m&uuml;ssen keine H&auml;kchen f&uuml;r das Formatieren gesetzt werden (das hat gparted gerade schon getan). Hat man die alte Partitionierung beibehalten formatiert man alles bis auf /home und etwaige NTFS-Partitionen. Letztere kann man &uuml;brigens direkt unter /windows oder /media/name mounten lassen. Alles was unter /media gemountet wird, taucht direkt auf dem Desktop auf.</p>

<h2>Installationsnachbereitung</h2>
<p>Ubuntu ist so schon sehr schick, aber gerade in den letzten Releases wurden einige Dinge eingef&uuml;hrt, die viele Nutzer nerven. Z.B., dass in den Menus von GTK-Programmen keine Icons mehr angezeigt werden, weil dies angeblich die Nutzer eher verwirre. Oder dass man nicht mehr bei Updates benachrichtigt wird, sondern die Update-Verwaltung bei sicherheitsrelevanten Updates automatisch startet (und dies immer wieder tut).</p>

<h2>Fixes</h2>
<p>Wen diese Kleinigkeiten ebenso st&ouml;ren, der kann die u.a. Fixes anwenden. Die Befehle k&ouml;nnen direkt in ein Terminal kopiert und ausgef&uuml;hrt werden:</p>
<pre class="code">
gconftool-2 -s -t bool /apps/update-notifier/auto_launch false
gconftool-2 -s -t bool /apps/indicator-session/suppress_logout_restart_shutdown true
gconftool-2 -s -t bool /desktop/gnome/interface/menus_have_icons true
gconftool-2 -s -t bool /desktop/gnome/interface/buttons_have_icons true
gconftool-2 -s -t bool /desktop/gnome/remote_access/disable_background true
gconftool-2 -s -t string /apps/nautilus/preferences/default_folder_viewer "list_view"
gconftool-2 -s -t string /apps/metacity/general/button_layout ":minimize,maximize,close"
gconftool-2 -s -t int /apps/compiz/general/screen0/options/focus_prevention_level 0
sudo -u gdm gconftool-2 -s -t bool /desktop/gnome/sound/event_sounds false
sudo -u gdm gconftool-2 -s -t bool /apps/gdm/simple-greeter/disable_user_list true
</pre>
<p>In Reihenfolge wird damit folgendes behoben:</p>
<ul>
<li>das alte Verhalten der Aktualisierungsverwaltung wird wiederhergestellt (man wird über Updates benachrichtigt),</li>
<li>der 60s Countdown-Timer beim Ausschalten bzw. Neustart wird deaktiviert,</li>
<li>Menus haben wieder Icons,</li>
<li>Buttons haben wieder Icons,</li>
<li>beim entfernten Zugriff wird das Hintergrundbild standardm&auml;&szlig;ig nicht angezeigt,</li>
<li>in Nautilus werden die Dateien standardm&auml;&szlig;ig in der Listenansicht und nicht in der Symbolansicht angezeigt</li>
<li>die Fensterbuttons werden wieder an die gewohnte Stelle gesetzt</li>
<li>focus-prevention wird deaktiviert. das l&ouml;st bei einigen Anwendungen Probleme aus und dient sonst dazu, dass startende Anwendungen nicht autom. den Fokus bekommen</li>
<li>der Trommelwirbel beim Login wird deaktiviert</li>
<li>beim Login wird keine Nutzerliste mehr angezeigt</li>
</ul>
<p>Besitzer von <b>NVidia-Karten</b> werden feststellen, dass der Splash-Screen beim booten sehr lange braucht, um zu erscheinen, und dann auch noch eine sehr schlechte Aufl&ouml;sung hat. Die L&ouml;sung beider Probleme wird im Ubuntuusers-Wiki im Artikel <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Plymouth#Probleme">Plymouth</a> behandelt.</p>

<h2>Software</h2>
<p>Zum Schluss noch ein paar Pakete, die ich zum Installieren empfehle:</p>
<ul>
<li><a href="apt://ubuntu-restricted-extras" title="ubuntu-restricted-extras">ubuntu-restricted-extras</a> - enth&auml;lt alle m&ouml;glichen Codecs, die man so brauchen kann und Microsoft-Schriftarten</li>
<li><a href="apt://sun-java6-jre" title="sun-java6-jre">sun-java6-jre</a> und <a href="apt://sun-java6-plugin" title="sun-java6-plugin">sun-java6-plugin</a> - weil openjdk einfach nicht so gut funktioniert</li>
<li><a href="apt://gimp" title="gimp">gimp</a> - GIMP ist eine 1a Fotobearbeitung, welche auch nach <a href="http://arstechnica.com/media/news/2009/01/gimp-2-6-review.ars">Profi-Meinung</a> mit Photoshop mithalten kann (zumindest teilweise). Erg&auml;nzend empfiehlt sich die installation von <a href="apt://gimp-plugin-registry" title="gimp-plugin-registry">gimp-plugin-registry</a>, welches einen Haufen an zus&auml;tzlichen Filtern enth&auml;lt</li>
<li><a href="apt://inkscape" title="inkscape">inkscape</a> - vektorbasiertes Zeichenprogramm, welches einen sehr guten vektorisierer enth&auml;lt (m.E. besser als alle kommerziellen L&ouml;sungen)</li>
<li><a href="apt://scribus-ng" title="scribus-ng">scribus</a> - Desktop publishing (DTP). Praktisch, um Booklets oder Flyer zu basteln.</li>
<li><a href="apt://joe" title="joe">joe</a> - 1a Kommandozeilen-Texteditor</li>
<li><a href="apt://nautilus-open-terminal" title="nautilus-open-terminal">nautilus-open-terminal</a> - überall per rechts-Klick ein Terminal an der entspr. Stelle &ouml;ffnen</li>
<li><a href="apt://simple-ccsm" title="simple-ccsm">simple-ccsm</a> - ein Einstellungstool für Compiz. Sorgt gleichzeitig dafür das man im Erscheinungs-Bild Dialog die Einstellung Benutzerdefiniert auftaucht, so dass man Compiz bei Bedarf deaktivieren kann und beim Aktivieren wieder alle seine Einstellungen hat</li>
<li><a href="apt://docky" title="docky">docky</a> - super Dock f&uuml;r Gnome (neueste Versionen &uuml;ber PPA des Entwicklers, s.u.)
</li>
<li><a href="apt://vlc" title="vlc">vlc</a> - guter Videoplayer, mittlerweile empfehle ich aber eher den default player, da er mit vielen Formaten besser klar kommt (gerade HD), die aktuelle Version l&auml;uft allerdings wieder sehr gut (s. PPA unten)</li>
<li><a href="apt://wine1.3" title="wine1.3">wine1.3</a> - Eine Schnittstelle, die es erlaubt Windows-Programme unter Linux zu nutzen (aktuelle Entwicklungsversion, zu beziehen &uuml;ber PPA, s.u.)</li>
</ul>
<h2>Weitere Empfehlungen (PPAs)</h2>
<p>In einigen F&auml;llen m&ouml;chte man aktuellere Software, als die in den Ubuntu-Quellen bereitgestellte. Hierf&uuml;r k&ouml;nnen Hersteller eigene Paketquellen anbieten oder das von Canonical bereitgestellte PPA-System (Personal Package Archive) nutzen. Hier einige Empehlungen von mir.</p>
<h3>Browser</h3>
<p>Da Firefox mittlerweile sehr lahm ist, sollte man sich vielleicht überlegen, mal auf einen anderen Browser umzusteigen. Mein Favorit ist Opera. Chromium ist aber auch nicht schlecht (besonders auf Netbooks). Beide kann man gut erweitern und anpassen und beide sind Firefox meines Erachtens überlegen.</p>
<p>Opera l&auml;d man sich am Besten direkt von der <a href="http://www.opera.com/download/">Download-Seite</a>. Dort wird einem immer die korrekte Version f&uuml;r die genutzte Distribution angeboten. Bei der Installation wird eine Paketquelle von Opera hinzugef&uuml;gt, so dass man automatisch mit Aktualisierungen versorgt wird. Chromium l&auml;sst sich direkt aus den Ubuntu-Quellen installieren. F&uuml;r die aktuelle Version muss man aber eine neue Paketquelle hinzuf&uuml;gen. Damit es schnell &uuml;ber copy&paste geht, zeige ich hier den Weg &uuml;ber das Terminal. Es geht aber genau so gut &uuml;ber die Systemverwaltung (Software-Paketquellen).</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:chromium-daily/dev &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install chromium-browser chromium-browser-inspector chromium-browser-l10n chromium-codecs-ffmpeg-extra
</pre>
<p>Damit sind dann auch die dt. Sprachunterst&uuml;tzung, die Developer Tools und alle Codecs (bspw. f&uuml;r das neue <a href="http://www.webmproject.org/">WebM</a>) installiert. Die Quelle bietet die Entwickler-Version, die auch mal instabil sein kann. Wer nur die offiziellen stabilen Versionen nutzen m&ouml;chte, muss in der ppa-Zeile <i>/dev</i> durch <i>/stable</i> ersetzen. Weiterhin gibt es <i>/ppa</i> (taegliche Updates, also immer das alleraktuellste) und <i>/beta</i> (von vielen empfohlen, weil weitestgehend stabil und relativ aktuell).</p>
<h3>Medien</h3>
<p>Damit die Wiedergabe von DVDs vern&uuml;ftig funktioniert muss man noch die libdvdcss2 installieren. Die ist nicht dabei, weil das in einigen L&auml;ndern verboten ist. Um sie in Ubuntu nachzur&uuml;sten, gibt man in der Kommandozeile einfach folgenden Befehl ein:</p>
<pre class="code">
sudo /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh
</pre>
<p>M&ouml;chte man &auml;hnlich wie mit den Daemon-Tools beliebige CD- und DVD-Images (nicht nur ISO) unter Ubuntu mounten empfiehlt sich CDEmu. (<b>Achtung. Momentan noch nicht f&uuml;r maverick kompiliert</b>)</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:cdemu/ppa &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install gcdemu
</pre>
<p>Nun kann man gcdemu einem Panel hinzuf&uuml;gen (rechts-klick).</p>
<h3>Nautilus Elementary und Docky</h3>
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 150px; text-align: center;"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link"   rel='lightbox[lightbox_group_entry_65]' href='http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/nautilus-coverflow.png' onclick="F1 = window.open('/uploads/techie/linux/nautilus-coverflow.png','Zoom','height=661,width=898,top=202,left=398.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:131 --><img class="serendipity_image_center" width="150" height="110"  src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/nautilus-coverflow.s9yThumb.png"  alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Nautilus Coverflow</div></div>
<p>nautilus-elementary ist eine gepatchte Version des Datei-Managers Nautilus. &Uuml;berfl&uuml;ssige Buttons wurden entfernt und das Layout wirkt logischer und praktischer. Wenn man erst mal damit gearbeitet hat, m&ouml;chte man es nicht mehr missen. Zudem wird Gloobus-Preview direkt unterst&uuml;tzt. Damit kann man (wie beim Mac) per Leertaste eine schnelle Vorschau von Dateien anzeigen lassen, ohne diese extra zu &ouml;ffnen. Au&szlig;erdem enth&auml;lt das neue Nautilus Elementary f&uuml;r Ubuntu 10.10 eine Art Coverflow-Ansicht und ein integriertes Terminal, welches man bei Bedarf &ouml;ffnen kann.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:am-monkeyd/nautilus-elementary-ppa &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade &&amp; sudo apt-get install gloobus-preview &&amp; nautilus -q
</pre>
<p>Damit hat man direkt das neue Nautilus zur Verf&uuml;gung und kann in den Einstellungen unter <i>Tweaks</i> noch weiter feinjustieren (bspw. die <a href="http://www.webupd8.org/2010/04/nautilus-elementary-breadcrumbs-for-any.html">breadcrumbs</a> aufh&uuml;bschen). Mit F8 und F9 kann man die Seiten- resp. Titelleisten ausblenden. Mit F3 macht man ein zweites Panel auf, welches erleichtert Dateien von A nach B zu kopieren (bspw. links local, rechts server).</p>
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 596px; text-align: center;"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:132 --><img class="serendipity_image_center" width="596" height="109"  src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/docky.png"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">ein Docky Dock</div></div>
<p><i>Gnome Do</i> ist ein Anwendungsstarter &auml;hnlich wie Quicksilver. <i>Docky</i> ist ein schickes leichtgewichtiges Dock. Für die aktuellesten Versionen von <i>wahlweise</i> (!) docky oder gnome-do (letzteres enth&auml;lt docky) sind folgende PPAs einzurichten:</p>
<pre class="code">
## f&uuml;r Docky
sudo add-apt-repository ppa:docky-core/ppa &&amp; apt-get update
sudo apt-get install docky
## ODER f&uuml;r Gnome Do
sudo add-apt-repository ppa:do-core/ppa &&amp; apt-get update
sudo apt-get install gnome-do
</pre>
<h3>Wine</h3>
<p>Viele finden es n&uuml;tzlich Wine auf dem aktuellsten Stand zu haben, weil man damit immer die aktuellsten Funktionen hat (und mehr Windows-Programme nutzen kann). Manchmal funktionieren aber auch Programme nicht mehr, die vorher funktionierten (Regressionen). Daher wird mit Ubuntu die stabile 1.0 mitgeliefert, wie auch eine Vorschau auf die bereits erschienene neue stabile Version 1.2. F&uuml;r die aktuellste Entwickler-Version 1.3 (meine Empfehlung) braucht man folgendes PPA.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-wine/ppa &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install wine1.3
</pre>
<h3>Sribes</h3>
<p><a href="http://scribes.sf.net">Scribes</a> ist ein hervorragender Editor, der dadurch besticht, dass er sehr unkompliziert ist und die Bedienelemente sich im Hintergrund halten. Er hat viele Funktionen, um einem das Programmieren zu erleichern und kommt interessanterweise sehr gut ohne Tabs aus.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:mystilleef/scribes-daily &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install scribes
</pre>

<h3>PPAs entfernen (ppa-purge)</h3>
<p>Einige externe Quellen ersetzen bereits vorhandene Pakete (wie nautilus-elementary). Von Hand kommt man da nicht besonders leicht auf den alten Stand zur&uuml;ck. Entfernt man einfach die Quelle, bleiben die Pakete auf dem Rechner. Diese m&uuml;sste man nun einzeln wieder auf den offiziellen Ubuntu-Stand bringen. Erleichterung schafft hier <b>ppa-purge</b>, welches in Maverick endlich direkt installierbar ist. Nautilus Elementary entfernt man dann bspw. so:</p>
<pre class="code">
sudo ppa-purge ppa:am-monkeyd/nautilus-elementary-ppa
</pre>
<h2>Und weiter?</h2>
<p>Für alle Fragen und Probleme kann man sich immer an die deutsche Ubuntu-Community wenden. Das <a href="http://wiki.unbuntuusers.de" title="Wiki">Wiki</a> von <a href="http://ubuntuusers.de" title="ubuntuusers.de">ubuntuusers.de</a> ist au&szlig;ergew&ouml;hnlich gut und im <a href="http://forum.ubuntuusers.de" title="Forum">Forum</a> bekommt man kompetente freundliche Hilfe zu allen konkreteren Fragen. Wenn es besonders schnell gehen soll ist auch der deutsche channel <a href="irc://chat.freenode.net/ubuntu-de" title="Ubuntu-Channel">#ubuntu-de</a> auf Freenode hilfreich.</p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>linux</dc:subject>
<dc:subject>ubuntu</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.yumdap.net/archives/64-UMTS-Verbindung-per-WLAN-Teilen.html" rel="alternate" title="UMTS-Verbindung per WLAN-Teilen" />
        <author>
            <name>dakira</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-11T17:00:44Z</published>
        <updated>2011-01-31T22:57:03Z</updated>
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        <title type="html">UMTS-Verbindung per WLAN-Teilen</title>
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                <p>Es ist Sommer. Es ist Urlaubszeit. F&uuml;r viele bedeutet das, dass sie von ihrem geliebten Internetanschluss getrennt sind. Das kann nat&uuml;rlich auch ein Segen sein. Kann man - aus welchen Gr&uuml;nden auch immer - trotzdem nicht auf das Internet verzichten, bieten UMTS-Modems heutzutage eine g&uuml;nstige M&ouml;glichkeit f&uuml;r tempor&auml;res <i>&quot;Unterwegs_Internet&quot;</i>.</p>
<p>Ich habe mich f&uuml;r den Surfstick von o2 entschieden, den es in einer Prepaid-Variante f&uuml;r 30-35&euro; gibt. &Uuml;ber das Prepaid-Guthaben kann man dann entweder f&uuml;r 0,9ct/min, 3,50&euro;/Tag oder 25&euro;/Monat surfen. Guthaben f&uuml;r 5 Tage ist bereits dabei. Die gew&uuml;nschten Tarife kann man entweder mit der nur unter Windows laufenden mitgelieferten Software w&auml;hlen, oder <a href="http://www.o2online.de/nw/support/mobilfunk/prepaid/prepaid.html">per SMS vom Handy</a>.</p>

<h2>Der Stick</h2>
<p>Soweit ich weiss, werden alle UMTS-USB-Modems erkannt, die sich momentan im Umlauf befinden. Manchmal sind kleine Nachbesserungen notwendig. So auch bei meinem Stick. Die auf dem Stick vermerkte Bezeichnung lautet <i>Huawei E1550</i>, erkannt wird er allerdings als <i>Huawei E161</i>mit der USB-Id <i>12d1:1446</i> (lsusb). Das Problem ist, dass der Stick sobald er Strom bekommt in einen speziellen Modus wechselt, in welchem er ein CD-ROM-Laufwerk vort&auml;uscht (welches die Treiber f&uuml;r Windows enth&auml;lt). Der Windows-Treiber sorgt daf&uuml;r, dass in den Modem-Modus gewechselt wird. Das m&uuml;ssen wir unter Linux leider von Hand erledigen. Dazu erstellt man eine UDEV-Regel, in dem man mit root-Rechten folgende Datei anlegt:<br/><i>/etc/udev/rules.d/15-huawei-e161.rules</i></p>
<pre class="code">
SUBSYSTEM="usb"
SYSFS{idProduct}="1446"
SYSFS{idVendor}="12d1"
RUN+="/lib/udev/modem-modeswitch --vendor 0x12d1 --product 0x1446 --type option-zerocd"
</pre>
<p>Seit Ubuntu 9.10 (karmic) wird der Befehl modem-modeswitch von <i>udev</i> bereitgestellt. Unter 9.04 (jaunty) muss man dazu noch das Paket <i>udev-extras</i> installieren.</p>
<p>Steckt man nun den USB-Stick an, wird automatisch in den Modem-Modus gewechselt, wodurch sich die USB-Id in <i>12d1:140c</i> &auml;ndert</p>

<h2>Die Internetverbindung</h2>
<p>Die Verbindung wird &uuml;ber den Network-Manager aufgebaut. Unter <i>Mobiles Breitband</i> f&uuml;gt man eine Verbindung hinzu und klickt sich bis zur Auswahl des Tarifs durch. Hier sollte man darauf achten, dass man den korrekten APN f&uuml;r seinen Tarif nimmt. Der APN f&uuml;r o2-Prepaid ist nicht gelistet und lautet <i>pinternet.interkom.de</i> (s. Abb.). Nun sollte man &uuml;ber den Network-Manager eine Verbindung aufbauen k&ouml;nnen.</p>
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 150px; text-align: center;"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link"   rel='lightbox[lightbox_group_entry_64]' href='http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/surfstick1.png'><!-- s9ymdb:129 --><img class="serendipity_image_center" width="150" height="102"  src="http://blog.yumdap.net/uploads/techie/linux/surfstick1.s9yThumb.png"  alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">o2 Prepaid APN</div></div>
<p>Wird die Verbindung zwar aufgebaut, aber man kann keine Domains aufl&ouml;sen, epnfiehlt es sich die Verbindung nochmals zu bearbeiten und in den IPv4-Einstellungen DHCP auf <i>&quot;nur Adressen&quot;</i> zu stellen. Als DNS-Server stellt man dann einen eigenen ein. Suchmaschinen helfen da weiter. Ein beliebter offener DNS-Server ist bspw. <b>8.8.8.8</b> von Google.</p>

<h2>Der WLAN-Access-Point</h2>
<p>Um einen WLAN-AP zu betreiben braucht man eine WLAN-Karte, die sich in den "Master-Mode" versetzen l&auml;sst. Ob das mit der eigenen Karte funktioniert sagt einem Google. Meine Atheros-Karte welche ich &uuml;ber den ath9k-Treiber betreibe, eignet sich.</p>
<p>Man ben&ouml;tigt das Paket <i>hostapd</i>, um die WLAN-Karte in einen AP zu verwandeln und das Paket <i>dnsmasq</i>, um den verbundenen Clients eine IP-Adresse zuzuweisen.</p>

<h3>Annahmen und Ziele</h3>
<ul>
  <li>Im folgenden gehe ich davon aus, dass die Internet-Verbindung vom Interface <b>ppp0</b> angeboten wird, und dass dieses korrekt konfiguriert ist.</li>
  <li>Das WLAN-Interface, welches wir zum AP machen, heisst typischerweise <b>wlan0</b></li>
  <li>Das WLAN-Interface des Access-Points bekommt die IP-Adresse <b>10.10.0.1</b> und als Subnetz <b>255.255.255.0</b>.</li>
  <li>Die Clients sollen IP-Adressen von <b>10.10.0.2</b> bis <b>10.10.0.150</b> zugewiesen bekommen.</li>
  <li>Der AP bekommt die SSID MeinNetz, wird per WPA1/2 gesch&uuml;tzt, bekommt den Schl&uuml;ssel MeinSchluessel und wird auf Kanal 9 betrieben.</li>
  <li><b>Diese Annahmen bitte den eigenen W&uuml;nschen und Begebenheiten anpassen.</b></li>
</ul>
<p>Im Folgenden liste ich die anzupassenden Dateien mit den anzupassenden oder hinzuzuf&uuml;genden Zeilen. Die Dateien m&uuml;ssen alle mit Root-Rechten angepasst werden.</p>

<h3>hostapd Konfiguration</h3>
<p><i>/etc/network/interfaces</i></p>
<pre class="code">
auto wlan0
iface wlan0 inet static
address 10.10.0.1
netmask 255.255.255.0
</pre>
<p><i>/etc/hostapd/hostapd.conf</i></p>
<pre class="code">
interface=wlan0
bridge=br0
driver=nl80211
ssid=MeinNetz
country_code=DE
ieee80211d=1
hw_mode=g
channel=9
wpa=3
# Den folgenden Wert erhaelt man unter Eingabe von
# wpa_passphrase MeinNetz MeinSchluessel
wpa_psk=ef6d1d87c6f550df91b28256b7c5abff7d0a9cb597f49389f51ec0d0d1a00d97
wpa_pairwise=TKIP CCMP
</pre>
<p><i>/etc/default/hostapd</i></p>
<pre class="code">
RUN_DAEMON="yes"
DAEMON_CONF="/etc/hostapd/hostapd.conf"
</pre>
<p><i>/etc/modules</i></p>
<pre class="code">
hostap
hostap_pci
</pre>


<h3>dnsmasq Konfiguration</h3>
<p><i>/etc/dnsmasq.conf</i></p>
<pre class="code">
interface=wlan0
dhcp-range=10.10.0.2,10.10.0.150,12h
</pre>
<p>Zum Schluss muss &uuml;ber ein paar Firewall-Regeln daf&uuml;r gesorgt werden, dass der Netzverkehr von wlan0 an ppp0 weitergeleitet wird. Damit dies dauerhaft so ist, tr&auml;gt man die Regeln in die Datei <i>/etc/rc.local</i> vor dem exit 0 ein.</p>
<pre class="code">
iptables -A FORWARD -i ppp0 -o wlan0 -s 10.10.0.0/24 -m conntrack --ctstate NEW -j ACCEPT
iptables -A FORWARD -m conntrack --ctstate ESTABLISHED,RELATED -j ACCEPT
iptables -t nat -A POSTROUTING -o ppp0 -j MASQUERADE
sysctl -w net.ipv4.ip_forward=1
</pre>

<h2>Fertig</h2>
<p>Da der Network-Manager noch das wlan0-Interface f&uuml;r sich vereinnahmt, sollte man den Rechner nun einmal neu starten. Alternativ kann man den die Dienste networking, network-manager, hostapd und dnsmasq neu starten und danach die UMTS-Verbindung aufbauen.</p>
<p>Falls bei einem Neustart das Icon f&uuml;r den Network-Manager nicht angezeigt wird, kann man ihn mit <i>sudo restart network-manager</i> neu starten.</p>

<h2>Alternative Konfiguration</h2>
<p>Will man den AP nur bei Bedarf an- und abschalten - bspw. weil man ansonsten auch das WLAN nutzen m&ouml;chte, empfiehlt es sich die entspr. Dienste nicht automatisch zu starten. Dies stellt man in den Dateien <i>/etc/default/hostapd</i> und <i>/etc/default/dnsmasq</i> ein (selbsterkl&auml;rend). Ich nutze zwei Skripte, um den AP zu starten oder zu stoppen. Damit diese funktionieren braucht man noch zwei Versionen der Datei <i>/etc/network/interfaces</i>. Eine unver&auml;nderte, welcher ich den Anhang <b>.regular</b> gebe und eine, welche wie oben angegeben modifiziert wurde und den Anhang <b>.hostapd</b> bekommt.  Ausserdem sollte auch die <i>/etc/rc.local</i> im urspr&uuml;nglichen Zustand sein. Die Skripte sehen dann so aus:</p>
<p><i>$HOME/bin/ap_start</i></p>
<pre class="code">
sudo cp /etc/network/interfaces.hostapd /etc/network/interfaces
sudo /usr/sbin/hostapd -B -P /var/run/hostapd.pid /etc/hostapd/hostapd.conf
sudo /usr/sbin/dnsmasq -x /var/run/dnsmasq/dnsmasq.pid -u dnsmasq
sudo iptables -A FORWARD -i ppp0 -o wlan0 -s 10.10.0.0/24 -m conntrack --ctstate
sudo iptables -A FORWARD -m conntrack --ctstate ESTABLISHED,RELATED -j ACCEPT
sudo iptables -t nat -A POSTROUTING -o ppp0 -j MASQUERADE
sudo sysctl -w net.ipv4.ip_forward=1
sudo restart network-manager
</pre>
<p><i>$HOME/bin/ap_stop</i></p>
<pre class="code">
sudo cp /etc/network/interfaces.regular /etc/network/interfaces
sudo killall hostapd
sudo killall dnsmasq
sudo restart network-manager
</pre>
<p>Mit dem ersten Skript startet man dann den AP und kann danach die Verbindung aufbauen. Mit dem zweiten stellt man den gewohnten Zustand wieder her.</p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>linux</dc:subject>
<dc:subject>ubuntu</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.yumdap.net/archives/59-Ubuntu-10.04-Lucid-Lync-Installieren-und-Einrichten.html" rel="alternate" title="Ubuntu 10.04 Lucid Lync: Installieren und Einrichten" />
        <author>
            <name>dakira</name>
                    </author>
    
        <published>2010-04-24T12:51:00Z</published>
        <updated>2010-10-11T12:51:44Z</updated>
        <wfw:comment>http://blog.yumdap.net/wfwcomment.php?cid=59</wfw:comment>
    
        <slash:comments>7</slash:comments>
        <wfw:commentRss>http://blog.yumdap.net/rss.php?version=atom1.0&amp;type=comments&amp;cid=59</wfw:commentRss>
    
            <category scheme="http://blog.yumdap.net/categories/10-Linux" label="Linux" term="Linux" />
    
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<p><b>UPDATE (31.08.2010):</b> neues VLC PPA, gconf-hack f&uuml;r metacity-compositing entfernt.</p>
<p>Das neue Ubuntu steht kurz vor der T&uuml;r. Zu den augenscheinlichsten <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Lucid_Lynx">Neuerungen</a> z&auml;hlen wohl das komplett neue Design (endlich!), die Integration sozialer Dienste (Twitter/Facebook) und die nahezu vollst&auml;ndige Unterst&uuml;tzung der iDevices (iPhone/iPod/iPad).</p>
<p>Als Referenz f&uuml;r mich selbst und andere habe ich bereits einen kleinen Artikel f&uuml;r das letzte Ubuntu geschrieben, der zeigen sollte wie man Ubuntu besonders fix einrichtet, so dass Anf&auml;nger gut damit arbeiten k&ouml;nnen. Dies hier ist im Wesentlichen eine &uuml;berarbeitete Kopie der <a href="http://blog.yumdap.net/archives/58-Installation-von-Karmic-Koala-Vorher-und-Nachher.html">alten Anleitung</a>.</p>
<h2>Installationsvorbereitung</h2>
<p>In der Regel ist es problemlos m&ouml;glich, von einem Release zum n&auml;chsten ein Upgrade durchzuf&uuml;hren. Sobald ein neues Ubuntu-Release ver&ouml;ffentlicht wird, erscheint in der Aktualisierungsverwaltung ein Hinweis darauf. Wer also bereits Ubuntu installiert hat, dem empfehle ich auf jeden Fall das Upgrade, statt der Neuinstallation. Einige Ausnahmen gibt es allerdings:</p>
<ul>
<li>Mit 9.10 wurde ein neues Dateisystem (ext4) und ein neuer Bootloader (grub2) eingef&uuml;hrt. Beides erh&auml;lt man nur bei einer Neuinstallation</li>
<li>Hat man grundlegende Pakete in seinem System, durch Pakete aus <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/fremdquellen">Fremdquellen</a> ersetzt, wird ein Upgrade vermutlich fehlschlagen und nicht ohne weiterf&uuml;hrende Kenntnisse abschliessbar sein. Dies war in der Vergangenheit bspw. bei Quellen f&uuml;r Compiz/Beryl der Fall.</li>
<li>Ein Upgrade dauert etw. l&auml;nger als die Installation von einem USB-Stick.</li>
</ul>
<p>Hat man sein /home-Verzeichnis auf einer seperaten Partition ist eine Neuinstallation eigentlich nie ein Problem (man kann praktisch nach 10min weiterarbeiten).</p>
<h3>Backup</h3>
<p>In jedem Fall wie immer der Hinweis, dass ein Backup des /home-Verzeichnisses auf eine externe Festplatte vor sp&auml;teren Sorgen sch&uuml;tzt. Hat man viel von Hand konfiguriert, kann es auch nicht schaden /etc zu sichern. Es empfiehlt sich ebenfalls, zu gucken, welche Programme man installiert hatte. Eine schnelle Methode ist es mit dpkg eine Liste aller installierter Pakete zu sichern, die man dann sp&auml;ter wieder einlesen kann:</p>
<pre class="code">
## zum speichern
dpkg --get-selections > installierte_pakete
## zum sp&auml;teren installieren
sudo dpkg --set-selections < installierte_pakete
</pre><br/>
<h3>USB-Stick</h3>
<p>Damit die Installation z&uuml;gig von Statten geht sollte man von einem USB-Stick oder Cardreader, statt von CD installieren. Wenn man sich das .iso-Image von <a href="http://www.ubuntu.com/getubuntu/download" title="ubuntu.com">ubuntu.com</a> geladen hat, hat man zwei Optionen. Wer bereits Ubuntu nutzt kann mit dem USB-Startmedien-Ersteller (unter System -> Sytemverwaltung) den USB-Stick direkt erstellen. Alternativ kann man auch von einer gebrannten Ubuntu-CD booten und aus dieser heraus einen USB-Stick erstellen. Windows-Nutzer k&ouml;nnen das Tool <a href="http://unetbootin.sourceforge.net/" title="UNetbootin">UNetbootin</a> nutzen. Beim Start des Rechners reicht es meist eine der F-Tasten zu dr&uuml;cken, um ein Boot-Auswahlmen&uuml; zu erhalten. Bei vielen Rechnern ist das F8-F12. Es erscheint ein auberginer Ladebildschirm mit einem kleinen weissen Logo. Um das Auswahlmenu zu bekommen, dr&uuml;ckt man einfach Enter. Es empfiehlt sich das Live-System zu booten (Ubuntu ausprobieren), weil man dort mehr M&ouml;glichkeiten als bei der reinen Installation hat.</p>

<h2>Installation</h2>
<p>Wenn man Ubuntu bereits installiert hatte, sollte man jetzt die /home-Partition mounten und das Benutzerverzeichnis umbenennen, damit es bei der Installation keine Konflikte gibt. Wenn nicht kann man direkt mit der Partitionierung der Festplatte loslegen. Die bietet zwar auch das Installations-Programm an, aber deutlich komfortabler geht es mit gparted (System -> Systemverwaltung). Hier meine Empfehlung f&uuml;r die anzulegenden Partitionen (Art, Gr&ouml;&szlig;e, Dateisystem, Label):</p>
<ul>
<li>prim&auml;r, 200MB, ext4, BOOT</li>
<li>erweitert, Rest der Platte
<ul>
<li>logisch, 2xRAM, linux-swap, SWAP</li>
<li>logisch, 15360, ext4, ROOT (wem 15GB nicht reichen, der kann nat&uuml;rlich auch mehr nehmen, aber i.d.R. reichen <10GB)</li>
<li>logisch, Rest, ext4, HOME</li>
</ul></li>
</ul>
<p>Nach der Partitionierung kann dann die Installation gestartet werden. Die ist so weit selbsterkl&auml;rend. Da wir nun schon partitioniert haben muss an der entspr. Stelle manuell gew&auml;hlt werden. Jetzt weist man einfach den angezeigten Partitionen die zu nutzenden Dateisysteme (ext4 und linux-swap) und Mountpoints zu (/boot, / und /home). Bei einer kompletten Neuinstallation m&uuml;ssen keine H&auml;kchen f&uuml;r das Formatieren gesetzt werden (das hat gparted gerade schon getan). Hat man die alte Partitionierung beibehalten formatiert man alles bis auf /home und etwaige NTFS-Partitionen. Letztere kann man &uuml;brigens direkt unter /windows oder /media/name mounten lassen.</p>

<h2>Installationsnachbereitung</h2>
<p>Ubuntu ist schon sehr schicken, aber gerade in den letzten Releases wurden einige Dinge eingef&uuml;hrt, die viele Nutzer nerven. Z.B., dass in den Menus von GTK-Programmen keine Icons mehr angezeigt werden, weil dies angeblich die Nutzer eher verwirre. Oder dass man nicht mehr bei Updates benachrichtigt wird, sondern die Update-Verwaltung bei sicherheitsrelevanten Updates automatisch startet (und dies immer wieder tut).</p>

<h2>Fixes</h2>
<p>Wen diese Kleinigkeiten ebenso st&ouml;ren, der kann die u.a. Fixes anwenden. Die Befehle k&ouml;nnen direkt in ein Terminal kopiert und ausgef&uuml;hrt werden:</p>
<pre class="code">
gconftool-2 -s -t bool /apps/update-notifier/auto_launch false
gconftool-2 -s -t bool /apps/indicator-session/suppress_logout_restart_shutdown true
gconftool-2 -s -t bool /desktop/gnome/interface/menus_have_icons true
gconftool-2 -s -t bool /desktop/gnome/interface/buttons_have_icons true
gconftool-2 -s -t bool /desktop/gnome/remote_access/disable_background true
gconftool-2 -s -t string /apps/nautilus/preferences/default_folder_viewer "list_view"
gconftool-2 -s -t string /apps/metacity/general/button_layout ":minimize,maximize,close"
sudo -u gdm gconftool-2 -s -t bool /desktop/gnome/sound/event_sounds false
sudo -u gdm gconftool-2 -s -t bool /apps/gdm/simple-greeter/disable_user_list true
</pre>
<p>In Reihenfolge wird damit folgendes behoben:</p>
<ul>
<li>das alte Verhalten der Aktualisierungsverwaltung wird wiederhergestellt (man wird über Updates benachrichtigt),</li>
<li>der 60s Countdown-Timer beim Ausschalten bzw. Neustart wird deaktiviert,</li>
<li>Menus haben wieder Icons,</li>
<li>Buttons haben wieder Icons,</li>
<li>beim entfernten Zugriff wird das Hintergrundbild standardm&auml;&szlig;ig nicht angezeigt,</li>
<li>in Nautilus werden die Dateien standardm&auml;&szlig;ig in der Listenansicht und nicht in der Symbolansicht angezeigt</li>
<li>die Fensterbuttons werden wieder an die gewohnte Stelle gesetzt</li>
<li>der Trommelwirbel beim Login wird deaktiviert</li>
<li>beim Login wird keine Nutzerliste mehr angezeigt</li>
</ul>
<p>Besitzer von <b>NVidia-Karten</b> werden feststellen, dass der Splash-Screen beim booten sehr lange braucht, um zu erscheinen, und dann auch noch eine sehr schlechte Aufl&oumlSung hat. Die L&ouml;sung beider Probleme wird im Ubuntuusers-Wiki im Artikel <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Plymouth#Probleme">Plymouth</a> behandelt.</p>

<h2>Software</h2>
<p>Zum Schluss noch ein paar Pakete, die ich zum Installieren empfehle:</p>
<ul>
<li><a href="apt://ubuntu-restricted-extras" title="ubuntu-restricted-extras">ubuntu-restricted-extras</a> - enth&auml;lt alle m&ouml;glichen Codecs, die man so brauchen kann und Microsoft-Schriftarten</li>
<li><a href="apt://sun-java6-jre" title="sun-java6-jre">sun-java6-jre</a> und <a href="apt://sun-java6-plugin" title="sun-java6-plugin">sun-java6-plugin</a> - weil openjdk einfach nicht so gut funktioniert</li>
<li><a href="apt://gimp" title="gimp">gimp</a> - GIMP ist eine 1a Fotobearbeitung, welche auch nach <a href="http://arstechnica.com/media/news/2009/01/gimp-2-6-review.ars">Profi-Meinung</a> mit Photoshop mithalten kann (zumindest teilweise). Erg&auml;nzend empfiehlt sich die installation von <a href="apt://gimp-plugin-registry" title="gimp-plugin-registry">gimp-plugin-registry</a>, welches einen Haufen an zus&auml;tzlichen Filtern enth&auml;lt</li>
<li><a href="apt://inkscape" title="inkscape">inkscape</a> - vektorbasiertes Zeichenprogramm, welches einen sehr guten vektorisierer enth&auml;lt (m.E. besser als alle kommerziellen L&ouml;sungen)</li>
<li><a href="apt://scribus-ng" title="scribus-ng">scribus</a> - Desktop publishing (DTP). Praktisch, um Booklets oder Flyer zu basteln.</li>
<li><a href="apt://joe" title="joe">joe</a> - 1a Kommandozeilen-Texteditor</li>
<li><a href="apt://nautilus-open-terminal" title="nautilus-open-terminal">nautilus-open-terminal</a> - überall per rechts-Klick ein Terminal an der entspr. Stelle &ouml;ffnen</li>
<li><a href="apt://simple-ccsm" title="simple-ccsm">simple-ccsm</a> - ein Einstellungstool für Compiz. Sorgt gleichzeitig dafür das man im Erscheinungs-Bild Dialog die Einstellung Benutzerdefiniert auftaucht, so dass man Compiz bei Bedarf deaktivieren kann und beim Aktivieren wieder alle seine Einstellungen hat</li>
<li><a href="apt://shiki-colors" title="shiki-colors">shiki-colors</a> - SEHR h&uuml;bsches Theme f&uuml;r GNOME. Die neuen Ubuntu themes gefallen mir allerdings auch sehr gut ;-)</li>
<li><a href="apt://docky" title="docky">docky</a> - super Dock f&uuml;r Gnome (neueste Versionen &uuml;ber PPA des Entwicklers, s.u.)
</li>
<li><a href="apt://vlc" title="vlc">vlc</a> - guter Videoplayer, mittlerweile empfehle ich aber eher den default player, da er mit vielen Formaten besser klar kommt (gerade HD), die aktuelle Version l&auml;uft allerdings wieder sehr gut (s. PPA unten)</li>
<li><a href="apt://wine1.3" title="wine1.3">wine1.3</a> - Eine Schnittstelle, die es erlaubt Windows-Programme unter Linux zu nutzen (aktuelle Entwicklungsversion, zu beziehen &uuml;ber PPA, s.u.)</li>
</ul>
<h2>Weitere Empfehlungen (PPAs)</h2>
<p>In einigen F&auml;llen m&ouml;chte man aktuellere Software, als die in den Ubuntu-Quellen bereitgestellte. Hierf&uuml;r k&ouml;nnen Hersteller eigene Paketquellen anbieten oder das von Canonical bereitgestellte PPA-System (Personal Package Archive) nutzen. Hier einige Empehlungen von mir.</p>
<h3>Browser</h3>
<p>Da Firefox mittlerweile sehr lahm ist, sollte man sich vielleicht überlegen, mal auf einen anderen Browser umzusteigen. Mein Favorit ist Opera. Chromium ist aber auch nicht schlecht (besonders auf Netbooks). Beide kann man gut erweitern und anpassen und beide sind Firefox meines Erachtens überlegen.</p>
<p>Opera l&auml;d man sich am Besten direkt von der <a href="http://www.opera.com/download/">Download-Seite</a>. Dort wird einem immer die korrekte Version f&uuml;r die genutzte Distribution angeboten. Bei der Installation wird eine Paketquelle von Opera hinzugef&uuml;gt, so dass man automatisch mit Aktualisierungen versorgt wird. Chromium l&auml;sst sich direkt aus den Ubuntu-Quellen installieren. F&uuml;r die aktuelle Version muss man aber eine neue Paketquelle hinzuf&uuml;gen. Damit es schnell &uuml;ber copy&paste geht, zeige ich hier den Weg &uuml;ber das Terminal. Es geht aber genau so gut &uuml;ber die Systemverwaltung (Software-Paketquellen).</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:chromium-daily/dev &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install chromium-browser chromium-browser-inspector chromium-browser-l10n chromium-codecs-ffmpeg-extra chromium-codecs-ffmpeg-nonfree
</pre>
<p>Damit sind dann auch die dt. Sprachunterst&uuml;tzung, die Developer Tools und alle Codecs (bspw. f&uuml;r das neue <a href="http://www.webmproject.org/">WebM</a>) installiert. Die Quelle bietet die Entwickler-Version, die auch mal instabil sein kann. Wer nur die offiziellen stabilen Versionen nutzen m&ouml;chte, muss in der ppa-Zeile <i>/dev</i> durch <i>/stable</i> ersetzen. Weiterhin gibt es <i>/ppa</i> (taegliche Updates, also immer das alleraktuellste) und <i>/beta</i> (von vielen empfohlen, weil weitestgehend stabil und relativ aktuell).</p>
<h3>Medien</h3>
<p>Damit die Wiedergabe von DVDs vern&uuml;ftig funktioniert muss man noch die libdvdcss2 installieren. Die ist nicht dabei, weil das in einigen L&auml;ndern verboten ist. Um sie in Ubuntu nachzur&uuml;sten, gibt man in der Kommandozeile einfach folgenden Befehl ein:</p>
<pre class="code">
sudo /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh
</pre>
<p>Ein beliebter Medienplayer unter allen Betriebssystem ist VLC. Die aktuellste Version bietet Hardware-Beschleunigung f&uuml;r die Videos, so dass diese auch auf schw&auml;cherer Hardware oft noch fl&uuml;ssig wiedergegeben werden k&ouml;nnen. Die ist momentan am Besten &uuml;ber folgendes PPA zu beziehen:</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:ferramroberto/vlc &&amp; sudo apt-get update &&amp; sudo apt-get dist-upgrade
sudo apt-get install vlc
</pre>
<p>M&ouml;chte man &auml;hnlich wie mit den Daemon-Tools beliebige CD- und DVD-Images (nicht nur ISO) unter Ubuntu mounten empfiehlt sich CDEmu.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:cdemu/ppa &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install gcdemu
</pre>
<p>Nun kann man gcdemu einem Panel hinzuf&uuml;gen (rechts-klick).</p>
<h3>Nautilus Elementary und Docky</h3>
<p>nautilus-elementary ist eine gepatchte Version des Datei-Managers Nautilus. &Uuml;berfl&uuml;ssige Buttons wurden entfernt und das Layout wirkt logischer und praktischer. Wenn man erst mal damit gearbeitet hat, m&ouml;chte man es nicht mehr missen. Zudem wird Gloobus-Preview direkt unterst&uuml;tzt. Damit kann man (wie beim Mac) per Leertaste eine schnelle Vorschau von Dateien anzeigen lassen, ohne diese extra zu &ouml;ffnen.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:am-monkeyd/nautilus-elementary-ppa &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade &&amp; sudo apt-get install gloobus-preview &&amp; nautilus -q
</pre>
<p>Damit hat man direkt das neue Nautilus zur Verf&uuml;gung und kann in den Einstellungen unter <i>Tweaks</i> noch weiter feinjustieren (bspw. die <a href="http://www.webupd8.org/2010/04/nautilus-elementary-breadcrumbs-for-any.html">breadcrumbs</a> aufh&uuml;bschen). Mit F8 und F9 kann man die Seiten- resp. Titelleisten ausblenden. Mit F3 macht man ein zweites Panel auf, welches erleichtert Dateien von A nach B zu kopieren (bspw. links local, rechts server).</p>
<p>Für die aktuellesten Versionen von <i>wahlweise</i> (!) docky oder gnome-do (letzteres enth&auml;lt docky) sind folgende PPAs einzurichten:</p>
<pre class="code">
## f&uuml;r Docky
sudo add-apt-repository ppa:docky-core/ppa &&amp; apt-get update
sudo apt-get install docky
## ODER f&uuml;r Gnome Do
sudo add-apt-repository ppa:do-core/ppa &&amp; apt-get update
sudo apt-get install gnome-do
</pre>
<h3>Wine</h3>
<p>Viele finden es n&uuml;tzlich Wine auf dem aktuellsten Stand zu haben, weil man damit immer die aktuellsten Funktionen hat (und mehr Windows-Programme nutzen kann). Manchmal funktionieren aber auch Programme nicht mehr, die vorher funktionierten (Regressionen). Daher wird mit Ubuntu die stabile 1.0 mitgeliefert, wie auch eine Vorschau auf die bereits erschienene neue stabile Version 1.2. F&uuml;r die aktuellste Entwickler-Version 1.3 (meine Empfehlung) braucht man folgendes PPA.</p>
<pre class="code">
sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-wine/ppa &&amp; sudo apt-get update
sudo apt-get install wine1.3
</pre>
<h3>PPAs entfernen (ppa-purge)</h3>
<p>Einige externe Quellen ersetzen bereits vorhandene Pakete (wie nautilus-elementary). Von Hand kommt man da nicht besonders leicht auf den alten Stand zur&uuml;ck. Entfernt man einfach die Quelle, bleiben die Pakete auf dem Rechner. Diese m&uuml;sste man nun einzeln wieder auf den offiziellen Ubuntu-Stand bringen. Erleichterung schafft hier <a href="https://launchpad.net/~xorg-edgers/+archive/ppa/+packages?field.name_filter=purge&field.status_filter=published&field.series_filter=">ppa-purge</a>, dessen aktuelle Version man im Launchpad bekommt. Dort l&auml;d man das zur Ubuntu-Version passende Paket und installiert es per Doppelklick. Nautilus Elementary entfernt man dann bspw. so:</p>
<pre class="code">
sudo ppa-purge ppa:am-monkeyd/nautilus-elementary-ppa
</pre>
<h2>Und weiter?</h2>
<p>Für alle Fragen und Probleme kann man sich immer an die deutsche Ubuntu-Community wenden. Das <a href="http://wiki.unbuntuusers.de" title="Wiki">Wiki</a> von <a href="http://ubuntuusers.de" title="ubuntuusers.de">ubuntuusers.de</a> ist au&szlig;ergew&ouml;hnlich gut und im <a href="http://forum.ubuntuusers.de" title="Forum">Forum</a> bekommt man kompetente freundliche Hilfe zu allen konkreteren Fragen. Wenn es besonders schnell gehen soll ist auch der deutsche channel <a href="irc://chat.freenode.net/ubuntu-de" title="Ubuntu-Channel">#ubuntu-de</a> auf Freenode hilfreich.</p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>linux</dc:subject>
<dc:subject>ubuntu</dc:subject>

    </entry>

</feed>
