Darum mag ich Opera

Am Freitag hat Chris von Linux und ich ein Blog-Stöckchen zum Thema Darum mag ich Foobar gestartet. Es geht darum besondere Aspekte eines Programmes hervorzuheben, welches man auf seinem Desktop nicht mehr missen möchte. Blog-Paraden finde ich eher nervig, aber das Konzept von Chris gefällt mir, weil man auch von bekannten Programmen neue Aspekte kennenlernt. Aus Chris‘ Darum mag ich Totem habe ich bspw. gelernt, dass man in Totem automatisch Untertitel aus dem Netz laden kann.

Hier also mein ungefragter Beitrag zum meines Erachtens am meisten unterschätzten Stück Software: Dem Opera Browser. Und der Aspekt, den ich hervorheben möchte ist…

Opera als Recherchetool

Opera Sitzungen

Der Schlüssel zu Operas Nützlichkeit als Recherchetool ist die Sitzungsverwaltung, welche man unter Fenster und Tabs -> Sitzungen erreicht. Man kann alle geöffneten Tabs als Sitzung abspeichern. Es werden allerdings nicht nur die Adressen der geöffneten Tabs gespeichert. Es wird die gesamte History jedes einzelnen Tabs gespeichert. Also auch die Seiten, die innerhalb des Tabs zuvor besucht wurden. Ausserdem merkt sich Opera, an welche Stelle die einzelen Seiten gescrollt waren. Das gilt sowohl für die aktuellen Seiten in einem Tab, wie auch für die in der History.

Öffnet man später eine Sitzung kann man so leicht nachvollziehen, wo man in seinen Recherchen stehengeblieben ist. Dadurch ähnelt die Sitzungsverwaltung von Opera eher einem Haufen aufgeschlagener Bücher mit Haftnotizen, als einer Sammlung von Bookmarks.

Ich möchte noch ein paar weitere Punkte nennen, die Opera als Recherechetool nützlich machen. Zum einen gibt es eine Möglichkeit Tabs (thematisch) zu gruppieren. Diese Funktion wird Tab Stacking genannt (Video). Gerade bei einer Recherche navigiert man auch viel in der History hin und her. Opera unterstützt das nicht nur, in dem es sich merkt, wo man vergangene Seiten verlassen hat. Angenehm ist auch die Geschwindigkeit, mit der man navigieren kann. Zum einen gibt es keine Ladezeit. Seiten aus der History werden ohne Verzögerung angezeigt. Zum anderen beschleunigen Operas integrierte Mausgesten die Navigation immens. Will man bspw. 5 Seiten zurückblättern hält man die rechte Maustaste gedrückt und tippt 5x auf die linke Taste. Vorwärts blättern funktioniert genau umgekehrt.

Abschließende Tips: Auf einigen Seiten hat man doch Ladezeiten beim Blättern (wenn sie extensiv Javascript nutzen). Diese Ladezeiten eliminiert man, wenn man opera:config#UserPrefs|HistoryNavigationMode auf dem Wert 3 setzt. Will man Seitenladezeiten noch weiter optimieren, empfehle ich den integrierten Flashblocker zu aktivieren (funktioniert wie das Flashblock-Addon von Firefox) mit STRG+F12 -> Erweitert -> Plug-ins nur auf Aufforderung aktivieren.

gestartet. Es geht darum besondere Aspekte eines Programmes hervorzuheben, welches man auf seinem Desktop nicht mehr missen m

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.